3 Siege am 3. Adventswochenende

Nachdem bereits am Freitag die rauschende Weihnachtsfeier im Leunaer Stadion stattfand, musste der Schwung von der Tanzfläche nur noch auf den Hallenboden übertragen werden. 


Am Samstag eröffnete die männliche u10 das Leunaer Hockey-Adventswochenende. Im ersten Spiel standen die jungen Leunaer Hockeyspieler keinem Geringeren als dem SCC Jena, dem direkten Tabellennachbarn, gegenüber. Konzentriert setzten die Gastgeber ihre Taktik um und boten den Zuschauern gute Spielzüge und einige sehenswerte Torchancen. Nach einem spannenden Spiel erfreute man sich einem Erfolg in Höhe von 4:2 und weiteren 3 Punkten für das Tabellenkonto. Nach einiger Wartezeit traf der TSV Leuna auf die Jungs vom SV Vimaria Weimar und musste direkt das 0:1 hinnehmen. Konnten die Leunaer Jungs zunächst ausgleichen, erhöhten die Gäste prompt per Penalty auf 1:2. So setzte sich der Spielverlauf fort. Leuna erspielte sich viele gute Chancen, scheiterte aber immer wieder am guten Torwart der Gäste. Das Spiel endete somit äußerst knapp mit 3:4 für Weimar und die Enttäuschung der engagierten Leunaer Jungs war groß. Zu viele Chancen blieben leider ungenutzt, die Gäste verwandelten ihre Möglichkeiten hingegen eiskalt. Bis Mitte Januar kann das Team weiter trainieren, aber zwischenzeitlich wird erst einmal die Weihnachtszeit genossen. 


Nachdem die Halle durch die Jungs „warmgespielt“  war, stand der Spieltag der Damen- und Herren am Adventssonntag auf dem Programm. Zunächst empfingen die Leunaer Damen die 2. Garde des Tresenwalder HCs. Doch leider schien der Übergang von der Tanzfläche zum Hallenboden zunächst doch etwas schwierig. Den besseren Start in die Partie erwischten nämlich die Gäste. Bereits in der 3. Minute musste die Leunaer Hintermannschaft den Ball aus den eigenen Maschen holen. Der Fokus wurde neu justiert und bereits ein paar Minuten später egalisierte der TSV Leuna den Spielstand durch S. Krüger auf 1:1. Beide Mannschaften boten ein Spiel auf Augenhöhe und diverse Torchancen auf beiden Seiten wurden herausgespielt. Mit Schwung und Zielstrebigkeit gelang dem TSV Leuna in der 1. Halbzeit zwar noch die Führung, doch kurz vor dem Halbzeitsignal konnte der Tresenwalder HC zum 2:2 einnetzen. Auch nach der Halbzeitpause erarbeiteten sich beide Teams viele Chancen, doch zunächst zeichneten sich die Torhüterinnen durch gute Leistungen aus. Wie in den vorangegangenen Partien, gelang es den Saalestädterinnen nicht, ihr Chancen in Torerfolge umzuwandeln. Nach einer Strafecke konnten die Gäste nur regelwidrig mit dem Körper klären, sodass die Schiedsrichter auf den Siebenmeterpunkt zeigten. Diesen Strafstoß ließ sich der TSV nicht nehmen und ging in der 45. Minute erneut mit 3:2 in Führung. Das Chancenplus lag nun auf Seiten der Heimmannschaft. Konzentriert wurde Chance um Chance herausgearbeitet. Strafecke für Leuna – Tresenwalder Spielerin mit Körper auf der Linie – ein weiterer Siebenmeterpfiff ertönte. Überlegt und sicher netzte H. Rehder auch diesen Standard in der 49. Minute in die Maschen. Doch die Gäste gaben nicht auf, sie warfen alles nach vorn, machten Druck und drängten auf den Ausgleich. In der 57. Minute war es dann soweit, kurze Ecke für den Gegner und der Anschlusstreffer segelte ins Leunaer Tor. Die letzten Minuten verteidigte das personell angeschlagene Team aus Leuna aufopferungsvoll. 2 Strafecken musste noch vom Tor ferngehalten werden, bis die Schlusssirene endlich ertönte. Knappe Kiste, genug Chancen und dennoch wieder spannend gemacht. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von JoJo und einigen fehlenden Stammspielerinnen, heißt es nun durchatmen und die Kräfte für das letzte Spiel des Jahres 2025 gegen die „alten Eulen“ vom HCLG Leipzig zu mobilisieren. Gute Besserung JoJo *comebackstronger* 🍀


Der Hallenboden war nun für die Partie der Herren definitiv sauber und gut vorgewärmt für das Sachsen-Anhalt-Derby gegen die Reserve des Osternienburger HC. Und Leuna startete auch wie die Feuerwehr. 1. Minute – Lattentreffer! Wiederholungsecke – Lattentreffer! Konzentrierte Spielzüge auf beiden Seiten und ein gegenseitiges Abtasten, ging im ersten Viertel langsam in eine spielerische Überlegenheit der Herren des TSV Leuna über. Trotzdem gelang es den Gastgebern in Person von A. Mark, bis zur Halbzeit nur ein einziges Mal, den Torhüter der Gäste zu überwinden. Wie schnell diese knappen Spielstände umschlagen können, ist allen Hockeyspielern bekannt. Somit dürfte die in der Kabine vorgegebene Marschroute klar gewesen sein. Konzentriert die Chancen nutzen und sauber herausspielen. Gesagt – getan. 33. Minute, saubere Hundekurve, Pass in die Mitte, Torwart ausgespielt und die 2:0 Führung durch N. Poczatek. Keine 5 Minuten später wurden die Zuschauer Zeugen, wie man kurz vorm Toraus ins lange Eck treffen kann, 3:0 durch einen Kunstschuss von W. Klauß. Der OHC II kam nur noch bedingt zu Befreiungsmöglichkeiten und der TSV erhöhte weiterhin den Druck. Die Treffer 4 & 5 durch die Routiniers N. Poczatek und C. Zeiger sorgten im 3. Viertel für Beruhigung auf der Tribüne und innerhalb der Mannschaft. Mit Spielwitz erzielte „Man of the Match“ N. Poczatek noch den Treffer zum halben Dutzend und anschließend ließ man den Adventssonntag noch gemeinsam ausklingen. Am 21.12.2025 muss das Herrenteam noch ein letztes Mal für dieses Jahr richtig früh aufstehen. Bereits zur unchristlichen Sonntagszeit von 10 Uhr ertönt dann im fernen Torgau der Anpfiff zur letzten Partie des Jahres 2025!